Der Weg des PANhof
2000 – heute
Der PANhof ist kein Projekt, das auf dem Reißbrett entstanden ist. Er ist über viele Jahre gewachsen.
Aus Ideen - Aus Notwendigkeiten -Aus Arbeit.
Manche Wege waren geplant.
Andere entstanden einfach, weil sie gebraucht wurden.Heute blicken wir auf mehr als zwei Jahrzehnte zurück – auf eine Zeit des Aufbauens, des Lernens und des Weitergehens.
Die Anfänge
2000 – 2004
Am Anfang stand kein fertiger Plan.
Der Hof war damals in vielen Bereichen ein Arbeits- und Industriehof. Vieles war provisorisch, manches sanierungsbedürftig.
Also begann das, was über viele Jahre ein Teil des Lebens werden sollte:
Umbauen · Reparieren · Neu denken
Räume wurden entkernt · Böden geöffnet · Wände versetzt
Stück für Stück entstand die Grundlage für das, was später einmal möglich werden sollte.
Wie aus einem alten Hof über viele Jahre ein Ort des Lebens entstanden ist.
2004 – 2016
Der Aufbau
Mit den Jahren wuchs der Hof weiter. Neue Räume entstanden.
Alte Strukturen wurden umgebaut.
Die Tenne wurde zum Herzstück des Hofes.
Wohnräume wurden erweitert.
Arbeitsbereiche neu geschaffen.
Vieles geschah in Eigenarbeit – mit Zeit, Geduld und oft auch mit improvisierten Lösungen.
Der PANhof wurde nicht auf einmal gebaut.
Er wuchs Schritt für Schritt.
Der Wandel
2016 – heute
Mit der Zeit wurde auch der Weg klarer.
Der Hof war nicht mehr nur ein Ort zum Arbeiten.
Er wurde zu einem Ort des Lebens.
Der Gedanke entstand, hier mehr zu verwirklichen:
·eigenes Essen anbauen
· unabhängiger werden
·Räume für Begegnung schaffen
So begann sich der PANhof langsam zu verändern.
Aus einem Bauprojekt wurde ein Lebensort.a.
Ein alter Hof. Viele Jahre Arbeit. Und langsam wächst daraus ein Zuhause.
2004 – 2008
Die bewegten Anfangsjahre
2004 begann alles mit einer einfachen Notwendigkeit: Die Firma brauchte Raum. So entstand die Idee, die alte Tenne wieder mit Leben zu füllen. Gleichzeitig sollte im zweiten Obergeschoss ein Platz für meine Mutter und mich entstehen. Doch das Leben hielt sich nicht an Baupläne. Der Gesundheitszustand meiner Mutter verschlechterte sich, Beziehungen veränderten die Situation am Hof, und 2006 kam meine Tochter zur Welt. Nach der Insolvenz meines Bruders begann zugleich der Neuaufbau der Firma. Aus ruhiger Planung wurde ein Improvisieren im Alltag. Räume wurden genutzt, wie sie gerade gebraucht wurden – erst ein Zimmer im Obergeschoss, dann weitere Räume im Erdgeschoss.
Umbau unter Zeitdruck
2008 – 2010
Als meine Tochter durch die schwierige Wohnsituation Asthma entwickelte, wurde klar: Der Hof musste sich verändern. So begann Schritt für Schritt der Umbau des Wohnbereichs. Alte Strukturen wurden freigelegt, neue Räume entstanden. Weihnachten 2009 konnten wir schließlich in die neuen Wohnräume im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss einziehen. 2010 wurden die restlichen Räume fertiggestellt. Es war kein gerader Weg – aber einer, der den Hof langsam wieder zu einem Ort zum Leben und Arbeiten machte.
2012
Dachsanierung
Ein Dach für die Zukunft Ein Hof lebt von seinem Dach. Mit der Dachsanierung begann die behutsame Erneuerung des Gebäudes. Die Konstruktion wurde instand gesetzt und neu gedeckt – damit der Hof wieder Raum für neues Leben bieten konnte.
Neue Fassade
2012-2017
Der Hof bekommt ein neues Gesicht
Mit der Fassadensanierung begann eine sichtbare Veränderung des Hofes. 2012 wurde zunächst die Nordfassade des Wohnhauses erneuert. 2013 folgten die West- und Südfassade. In den Jahren danach erhielt auch die Tenne Schritt für Schritt ihre neue Hülle – 2016 auf der Südseite, 2017 auf der Nordseite. Für die Dämmung wurden natürliche Materialien verwendet. Die Fassaden des Wohnhauses wurden mit Cellulose gedämmt, die Tenne mit Hanfwolle – zwei natürliche Materialien, die gut zum Charakter des Hofes passen.
Verantwortung wird sichtbar, wenn Menschen gemeinsam ihren Weg gehen.
